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Tag des Baumes 25. April 2020 Schutzgemeinschaft Deutscher Wald weist auf die große Bedeutung der Bäume für den Menschen in der Krise hin

Selten waren die Wälder so stark besucht wie derzeit. Seit dem Beginn der Corona-Krise, verbunden mit der Absage fast aller Veranstaltungen und der Schließung vieler Einrichtungen, zieht es die Menschen verstärkt in die Wälder. Doch gehen die Menschen nicht aus Langeweile in die Natur; für viele Waldbe-sucher ist es eine erstmalige Erfahrung bzw. die Erneuerung von Erfahrungen. Im Frühling kann man die Natur neu entdecken, wenn sich die Blätter entfalten, Bäume und Sträucher blühen, Insekten umher-schwirren und Vögel singen. Die Vielfalt an Geräuschen, Formen und Farben, Licht und Schatten, ver-bunden mit den Möglichkeiten Tiere und Pflanzen zu entdecken und zu beobachten, machen den Reiz des Ökosystems Wald aus.

Die Gemeinschaft der Bäume, die zusammen einen Wald ausmachen, sind für die Menschen ein perfek-ter Erholungsraum und ein Ort der Freiheit und der annähernd unbegrenzten Bewegung in Zeiten des Abstandhaltens und des Zurückziehens in die eigene Wohnung auf Grund der Pandemie. Sich hier aus dem Weg zu gehen und dabei die Regeln einzuhalten, ist unbeschwert und ohne Maske möglich. Zudem wirken die Sonnenstrahlen positiv auf das Immunsystem. Werden Viren vom energiereichen UV-Licht der Sonne getroffen, zerstört es sie.

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) schließt sich daher den Empfehlungen aller namhafter Virologen ausdrücklich an, die der Bevölkerung raten, die gute Wetterlage zu nutzen und sich viel in der Natur und im Wald aufzuhalten. Insbesondere Familien mit Kindern sollten bei den geschlossenen Spiel-plätzen den Wald als großen Abenteuerspielplatz verstehen. Mancher Bachlauf, aber auch einfach Zwei-gen, Blätter, Steine und Matsch bieten die Kulisse und das Bastelmaterial für ganz neue Kindheitserfah-rungen. Schnell ist eine Höhle aus Ästen und Laub gebaut. Abstandhalten außerhalb der Familie und „sich aus dem Weg gehen“ ist hier leicht möglich. Der anerkannte Naturschutzverband lädt daher alle Bürger zu einem schönen Waldspaziergang am „Tag des Baumes“ am morgigen Samstag ein.

Auf Grund der hohen Waldbrandgefahr bittet die SDW aber ausdrücklich darum, keine Glasflaschen mit in den Wald zu nehmen (Brennglaseffekt) und mit dem Fahrzeug nicht auf trockenem Laub oder Gras zu parken. Das Rauchen und das Entfachen offenen Feuers sind im Wald nach dem Hessischen Waldgesetz sowieso verboten.

Weitere Informationen erhalten Sie von Christoph von Eisenhart Rothe Landesgeschäftsführer der SDW Hessen unter der Telefonnummer 0175- 20 74 540

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PM der SDW - Tag des Baumes 2020

24.04.2020

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald klagt gegen Steinbrucherweiterung in Heppenheim

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) - Landesverband Hessen e.V. zusammen mit dem Kreis-verband Bergstraße - hat heute eine Klage gegen den raumordnerischen Entscheid zur Erweiterung des Steinbruchs der Firma Röhrig Granit GmbH in Heppenheim eingelegt. Die SDW will mit der Klage die Zerstörung einer zum UNESCO-Geopark Bergstraße-Odenwald gehörenden bewaldeten Landschaft und den Verlust des Naturdenkmals „Kleines Felsenmeer“ verhindern.

„Es ist erschreckend, im welchem Maße bewährte Grundsätze der Raumordnung für ein solches Stein-bruch-Vorhaben über Bord geworfen wurden und uralter und ökologisch wertvoller Wald geopfert wird.“, begründet Bernhard Klug, Vorsitzender des hessischen Landesverbands der SDW die Klage. Die Firma Röhrig beabsichtigt, ihren in Heppenheim-Sonderbach gelegenen Steinbruch in südliche Richtung zu erweitern. Die abzutragende Fläche ist 6,2 Hektar (etwa 62.200 Quadratmeter) groß und mit wertvol-lem Buchenbestand bewaldet. Sie beherbergt auch das Naturdenkmal „Kleines Felsenmeer“.

Der Walderhalt ist im Regionalplan als Vorranggebiet festgesetzt. Der Wald ist außerdem 1995 zum Schutzwald erklärt worden. Zudem fällt der Erweiterungswunsch der Firma Röhrig in ein Vogelschutz-Gebiet nach EU-Recht. Der geltende, 2010 aufgestellte Regionalplan hat für ganz Südhessen eine Erwei-terung von Abbauflächen für oberflächennahen Rohstoffen in solchen Gebieten mit „rechtlichen Restrik-tionen“ ausgeschlossen. Trotzdem hat die Regionalversammlung das Erweiterungsvorhaben durch die Zulassung einer Abweichung von den Zielen des Regionalplans Südhessen 2010 für vorrangig vor dem Wald- und Naturschutz erklärt. Begründet wird dies mit einem unvorhergesehenen Bedarf an Gra-nitsplitt, der im Straßenbau verwendet wird und mit allgemeinen Erwägungen, wie einer erwarteten Zunahme der Wohnbevölkerung in der Rhein-Main-Region.

„Die Entscheidung der Regionalversammlung ist schon formal unzulässig“, kritisiert Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht Thomas Mehler, der die Klage für die SDW formuliert hat. Wenn Er-weiterungsflächen in Vorranggebieten für Wald oder in Vogelschutzgebieten durch die Raumordnungs-behörden zugelassen werden sollen, ist der Regionalplan zu ändern. Hier wird in Grundsätze der Raum-ordnung eingegriffen. Allein mit der Abweichungszulassung kann ein solches Vorhaben nicht zugelassen werden.
Wann die 2. Kammer des VG Darmstadt über die Klage entscheidet, ist noch völlig offen. Die Fa. Röhrig müsste zum Betrieb des Steinbruchs auch noch eine Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) einholen.

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PM der SDW - SDW klagt gegen Steinbrucherweiterung

08.04.2020

Waldzustandsbericht bestätigt katastrophale Lage der Hessischen Wälder

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) fordert
„Sofortprogramm zur Rettung der hessischen Wälder“

„Was in unseren heimischen Wäldern abläuft ist eine absolute Katastrophe“, so kommentiert der SDW-Landesvorsitzende Bernhard Klug die Ergebnisse des, heute im Taunus bei Eppstein vorgestellten, Waldzustandsberichtes für die Hessischen Wälder. „Wir haben mit schlechten Zahlen gerechnet, doch dass die Kronenverlichtung den höchsten Wert seit Beginn der Erhebung ausweist, ist extrem dramatisch und fordert die gesamte Gesellschaft zum Handeln heraus.“

Seit Beginn der Erhebungen im Jahr 1983 begleitet die SDW die Waldzustandserhebung. Doch noch nie waren die Werte so gravierend schlecht wie in diesem Jahr - so sind die starken Schäden bei Fichte und auch bei der heimischen, „hessischen“ Baumart Buche extrem gestiegen. Geradezu explodiert ist die Absterberate aller Bäume, die sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verachtfacht hat. Im Rhein-Main-Gebiet liegt der Absterbewert sogar bei 5%, was im Umkehrschluss rein rechnerisch bedeuten würde, dass die Region in nur 20 Jahren vollständig entwaldet ist, so denn dieser Prozess weiterläuft.

Für die SDW liegen die Ursachen der Entwicklung fast vollständig beim gravierend davon schreitenden Klimawandel. Stürme wie Friederike im Januar 2018 haben großflächig Nadelholzbestände geworfen und Wälder angerissen. Die extrem trockenen Sommer 2018 und 2019 haben dann nicht nur für eine schlechte Wasserversorgung der Bäume gesorgt sondern auch die massenhafte Vermehrung der Borkenkäfer außergewöhnlich begünstigt. Die Ursache im Handeln der jetzigen Forstleute zu sehen, hält die SDW für falsch, da bereits seit mehr als 30 Jahren in ganz Hessen mit umfangreichen Waldumbauprogrammen begonnen worden war. „Die Försterinnen und Förster waren mit die ersten, die die Probleme des Klimawandels ernst genommen haben und darauf reagierten, indem sie Nadelholzbestände mit Laubholz unterpflanzten“, so Landesvorsitzender Bernhard Klug. „Dass die Erderwär-mung derart schnell voranschreitet, haben die Waldfachleute nicht ahnen können. Umso wichtiger ist es, dass auch die nationale wie internationale Politik endlich die Einhaltung der Klimaziele anpackt.“

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PM der SDW zum hessischen Waldzustandsbericht

20.11.2019

Bürger pflanzen tausende Bäume für den Klimaschutz

Initiative WIR WOLLEN WALD startet mit Pflanzungen in Nordhessen

Die extremen Waldschäden in den hessischen Wäldern auf einer Fläche von rund 20.000 Hektar haben die Waldjugend und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) dazu veranlasst, die Initiative WIR WOLLEN WALD ins Leben zu rufen. Ziel von WIR WOLLEN WALD ist es, auf den entwaldeten Flächen so bald wie möglich artenreiche und klimastabile Wälder zu pflanzen. Viele Nachfragen von Schulen, Vereinen und anderen Institutionen erreichten den anerkannten Naturschutzverband, und so wollen die Verbände jedermann die Möglichkeit geben, selber junge Pflanzen in den Boden zu setzen. In Kooperation mit HessenForst, Kommunen und Waldbesitzern werden in nächster Zeit gemeinsam in ganz Hessen entsprechende Pflanzaktionen angeboten. Forstleute und SDW-Mitglieder erläutern vor Ort welche Baumarten, warum und wie gepflanzt werden und geben Hilfestellung. Jeder – vom Kind bis zum Senior - kann mitmachen Wälder zu pflanzen, um somit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Denn der heimische Wald speichert bei nachhaltiger Nutzung rund 14 % des von uns Menschen ausgestoßenen Treibhausgases CO2 und ist ein artenreicher und vielfältiger Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere.

Erste Laubbäume wurden bereits von Schulkindern der Friedrich-Wilhelm-Schule in Eschwege und Ehrenamtlichen letzte Woche auf dem Hohen Meißner bei Hessisch Lichtenau im Bereich des Forstamts Hessisch-Lichtenau gepflanzt. Offizieller Auftakt der Initiative WIR WOLLEN WALD sind drei Aktionen in den nächsten Wochen in den beiden Forstämtern Reinhardshagen und Wolfhagen.

Eine neunte Schulklasse der Gustav-Heinemann-Schule aus Hofgeismar pflanzt am Freitag, 22. November, ab 9.00 Uhr im Forstrevier Sababurg. Zuerst werden zu dicht stehende junge Eichen aus Naturverjüngung ausgegraben und dann von den Jugendlichen auf den Kahlflächen wieder eingepflanzt. Diese Kahlflächen entstanden durch den Orkan Friederike.

Am Freitagnachmittag ab 13.30 Uhr ist jede interessierte Bürgerin und jeder interessierte Bürger aufgerufen, zusammen mit Mitarbeitern vom Forstamt Reinhardshagen und dem Naturpark Reinhardswald sowie der Waldjugend, ebenfalls junge Eichen zu pflanzen. Treffpunkt ist der kleine Parkplatz an der Einfahrt zum Forsthaus Beberbeck, Rettungspunkt KS-102. Er liegt an der Kreisstraße K 55, 500 m östlich von der Anbindung zur K 58. Der Treffpunkt wird ausgeschildert sein.

Am Freitag, 29. November, ab 9.00 Uhr werden im Elgershäuser Hölzchen des Gemeindewaldes Schauenburg von zwei Klassen der Heinrich-Schütz-Schule aus Kassel junge Baumschulpflanzen gesetzt. Michael Plätzer, Bürgermeister der Gemeinde Schauenburg, wird die Jugendlichen unterstützen und tatkräftig in Gummistiefeln mit anpacken. Weltweit werden an diesem Tag Menschen dem Aufruf der Fridays for Future-Bewegung folgen und in den Klimastreik treten. Waldjugend, SDW, HessenForst und die Gemeinde Schauenburg bieten den Bürgerinnen und Bürgern eine Möglichkeit, aktiv etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen. Denn das Pflanzen von Wäldern als CO2-Senke ist ein sinnvoller Beitrag zum Klimaschutz!

Am Samstag, 30. November, kann ab 10.00 Uhr an gleicher Stelle jeder Bürger helfen dem Wald wieder eine Zukunft zu geben. Insbesondere Familien sind zu dem Pflanzevent herzlich eingeladen. Ab dem Ende der Hilgenhofstraße (Ortsausgang) in Elgershausen wird der Weg zum Pflanzort ausgeschildert sein.
Die Veranstalter weisen darauf hin, dass wetterangepasste Arbeitskleidung und festes Schuhwerk unbedingt nötig sind. Außerdem wird darum gebeten, sofern vorhanden, kleine Gartenschaufeln und leichte Spaten mitzubringen. Einige Werkzeuge sind auch vor Ort vorhanden.

Wer weitere Informationen zur Initiative WIR WOLLEN WALD erfahren möchte, der wende sich bitte an kontakt@sdwhessen.de oder schaue auf die Internetseite der SDW unter www.sdwhessen.de.

Rückfragen der Presse beantwortet Ihnen: Christoph von Eisenhart Rothe
Landesgeschäftsführer der SDW Hessen e.V. zu erreichen unter 01 75-20 74 54 0

pdf-Download:
PM der SDW Hessen - Bürger pflanzen tausende Bäume für den Klimaschutz

15.11.2019

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) begrüßt 12-Punkte Plan zum Schutz der Wälder im Klimawandel

Geld alleine wird die Wälder nicht retten –

Neue Wälder braucht das Land!

Der Landesverband Hessen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald sieht im heute vom Ministerpräsident Volker Bouffier und Umweltministerin Priska Hinz vorgelegten 12-Punkte Plan einen ersten guten Schritt zur Rettung der hessischen Wälder.

Die Wälder leiden - über alle Baumarten hinweg - massiv unter dem Klimawandel. Deshalb begrüßt die SDW das Bekenntnis der Landesregierung, die entwaldeten Katastrophenflächen mit artenreichen Mischwäldern aufzuforsten und dabei auch den Kommunal und Privatwald zu unterstützen. Wie Ministerpräsident Bouffier in der Pressekonferenz ausführte, werde man bei der Baumartenauswahl nicht ideologisch vorgehen und die Baumarten berücksichtigen, die auf den Standorten gut wachsen, auch wenn sie bisher nicht heimisch sind (wie Bäume aus dem Mittelmeerraum aber auch Douglasie, Küstentanne, Kastanie etc.). Die Landesregierung hat ein klares Statement dafür abgesetzt, so schnell wie möglich klimastabile und artenreiche Wälder wieder aufzuforsten. Sie kommt damit einer alten SDW-Forderung nach.

Sehr begrüßt die SDW den Stopp des Stellenabbaus bei HessenForst und ein Überarbeiten des Personalkonzeptes 2025, bei dem es zu zahlreichen Revierzusammenlegungen und Stellenstreichungen auf der Fläche kommen sollte. Nach Ansicht der SDW werden jetzt viele Forstleute und Waldarbeiter im Wald gebraucht und weniger in den Amtsstuben. Die SDW begrüßt es, dass es nun nicht noch größere Forstreviere geben soll.

Mit der Aussage, rund 100 Millionen neue Bäume pflanzen zu wollen, kommt die Landesregierung ebenfalls einer SDW-Forderung nach. Die SDW hält aber auch weiterhin daran fest, zusätzliche Waldflächen durch Neuaufforstungen zu begründen. Ziel dieser Maßnahme ist es mit diesen zusätzlichen Waldflächen viele tausend Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr zu speichern. Der Wald ist der einzige wirksame und nachhaltig nutzbare Kohlenstoffspeicher an Land.

Rückfragen beantwortet Ihnen: Christoph von Eisenhart Rothe

Landesgeschäftsführer der SDW Hessen e.V. zu erreichen unter 01 75-20 74 54 0

pdf-Download:
PM der SDW -Begrüßung 12-Punkte Plan schutz der Wälder im Klimawandel

09.04.2019

30.08.2019

Waldrettungsmaßnahmen durch Land, Städte und Gemeinden

Neue Wälder braucht das Land:

SDW fordert 1000 Hektar Aufforstungen neuer Klimawälder im Jahr für Hessen

Mit einem umfangreichen 15 Punkte umfassenden Maßnahmenkatalog zur Rettung des hessischen Waldes wendet sich die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald – Landesverband Hessen e.V. an Politik und Gesellschaft.

Die kaum abschätzbare Schadensentwicklung auf Grund der gravierenden Folgen der Klimakatastrophe zwingt aus Sicht des Waldnaturschutzverbandes die gesamte Gesellschaft zu gravierenden Umdenkungsprozessen im Umgang mit dem Wald. Hier darf es daher keine Denkverbote geben.

pdf-Download:
PM der SDW Notprogramm für den heimischen Wald 25.07.2019.pdf

26.07.2019

Pressemitteilung zur Stilllegung von 6400ha Staatswald in Hessen

Die nach dem Bundesnaturschutzgesetz anerkannte Naturschutzvereinigung Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) kritisiert die am heutigen Dienstag von Umweltministerin Priska Hinz (B´90/Die Grünen) bekannt gegebene Stilllegung von weiteren 6400 Hektar Staats-wald. Die SDW sieht darin einen massiven Verstoß gegen die Ziele des Klimaschutzes und des internationalen Waldschutzes.

pdf-Download:
PM der SDW zur Stilllegung von 6400ha Staatswald in Hessen.pdf

09.04.2019

Land Hessen legt Wälder still, statt ernsthaften Klimaschutz zu betreiben

Bis Ende April 2019 will das Hessische Umweltministerium 34.000 Hektar Wald unter dem Vorwand des Naturschutzes still gelegt haben. Das sind 10% der Staatswaldfläche Hessens. Wir kritisieren das scharf, weil es sowohl gegen Klimaschutz- wie auch vor allem gegen Naturschutzziele verstößt. Wald sollte weniger ein Spielball der Landespolitik als vielmehr auf Grund seiner vielfältigen Aufgaben und Wohlfahrtswirkungen ein wichtiges Element der nachhaltigen Daseinsvorsorge sein. Bitte beachten Sie auch den Link zur ARD-Dokumentation „Die Ausbeutung der Urwälder“ über das FSC-Zertifikat: http://mediathek.daserste.de/Reportage-Dokumentation/Die-Story-im-Ersten-Die-Ausbeutung-der-/Video?bcastId=799280&documentId=59966086

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Pressemitteilung vom 08.02.2019
Wald und Klimaschutz – Faktenpapier (Stand 11/2018)

01.11.2018

Pressemitteilung - Neue Klage der SDW Hessen gegen Regierungspräsidium Darmstadt

Hessenwasser fördert nicht nachhaltig Grundwasser im Wasserwerk Pfungstadt!

Zu ihrer nunmehr dritten aktuellen Klage gegen das Land Hessen zieht die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) vor das Verwaltungsgericht Darmstadt. Fristgerecht Ende August reichte der anerkannte Naturschutzverband die Klage gegen den Wasserrechtsbescheid des Regierungspräsidiums Darmstadt für das Wasserwerk Pfungstadt ein.

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Presssemitteilung - Neue Klage der SDW Hessen gegen Regierungspräsidium Darmstadt

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22.08.2018

Presssemitteilung der SDW zum Leitbild Wasserressourcenmanagement vom 22.06.18

Nachdem seit über drei Jahrzehnten eine gravierende Verschlechterung des Waldzustandes im Hessischen Rieds zu beobachten war und ehemals gesunde Laubwälder großflächig absterben, entschied sich der Landesverband Hessen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald 2017 eine Klage nach dem Umweltschadensgesetz gegen das Regierungspräsidium Darmstadt / Land Hessen beim Verwaltungsgericht in Darmstadt einzureichen.

Presssemitteilung der SDW zum Leitbild Wasserressourcenmanagement vom 22.06.18

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22.06.2018


Pressemitteilung - Zum Start des Leitbildprozesses Wasserressourcenmanagement Rhein-Main

Trinkwasser dezentral beschaffen und Waldschäden sanieren
Zum Start des Entwicklungsprozesses „Leitbild für ein integriertes Wasserressourcen-management Rhein-Main“ stellt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Forderungen auf:
Wesentlicher Grundsatz der neuen Ausrichtung der Wassergewinnung muss es sein, dass die Wasserversorgung - soweit es irgendwie geht - dezentral organisiert werden muss.

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Presssemitteilung - Zum Start des Leitbildprozesses Wasserressourcenmanagement Rhein-Main

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25.04.2016






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01.04.20
Alle eigenen Termine wg. allgemeiner Krisensituation abgesagt

20.06.20
Waldbaden zur Sommersonnenwende
Treffpunkt Taunusinformationszentrum Hohemark

SDW in Hessens Unterverbänden


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